Hamburg

Im Juni haben wir ein paar Tage in Hamburg verbracht und dabei natürlich auch ein paar Bars besucht.

Bei einem Bummel in meiner alten Heimat sind wir in bzw. vor dem All eingekehrt. Man sitzt hübsch an der Ecke, aus dem Keller tönte angenehmer Dub und Reggae, Margarita und Bramble waren gut.



Das Thier hatte leider keine Sitzgelegenheiten und der Drink war auch nicht so überzeugend. Aber wir haben's mal als Support für den sympathischen Laden gesehen. 




Auf St. Pauli waren wir natürlich auch. 

The Walrus Bar in der Wohlwillstraße hat uns überzeugt. Freundlich-kompetentes Personal, gute Drinks.
Die wir nicht fotografiert haben.

The Chug Club in der Taubenstraße hat uns nicht wirklich überzeugt, obwohl die Bar recht individuell und gemütlich und das Konzept durchaus einfallsreich ist. Drinks sahen alle gut aus, aber uns beiden waren sie schlichtweg zu süß. Aber das dürfte Geschmacksache sein.




Auch nicht wirklich überzeugt hat uns der Abstecher in die Bar Lion. Die ist wunderschön und die beiden Drinks waren gut. Aber für uns hat sie mit den Sicherheitsabständen in den Corona-Zeiten nicht funktioniert. Wir kommen ein anderes Mal wieder, wenn man wieder schöner sitzt.

Last but not least haben wir noch einen Sonntags-Apéritif in der Boilerman Bar genossen und waren positiv überrascht. Das Konzept (Spezialisierung auf Highballs) gefällt, die Bar ist schön und das Personal war ebenfalls freundlich-kompetent. Gefallen hat uns auch, dass man sich Essen aus dem Neni nebenan bestellen kann. 




Alles in allem hatten wir eine schöne Zeit mit guten Drinks. 







Homedrinking // Helmut

Jeder für sich einen Helmut.



Homedrinking // Pisco Sour

Diese Spirituose ist bislang komplett an uns vorbeigegangen. Jedes Mal, wenn Pisco irgendwo auftauchte mussten wir wieder nachgucken oder fragen, was das eigentlich ist. Kürzlich wurde dann einfach mal eine Flasche gekauft und ein Pisco Sour gemixt.

Ich hatte irgendwie mit einer mehr oder weniger neutralen Spirituose gerechnet und war dann ganz überrascht von dem Aroma. Ich könnte mir vorstellen, dass das nach dem Gimlet mein neuer All Time Favorite werden könnte. Für mich wie immer ohne Eiweiß.



Outdoor Drinking // Tier // Grill Royal // Victoria Bar

Nicht so wirklich gemütlich, in Neukölln auf der Straße herumzustehen, zumal wenn das Wetter nicht  gerade einladend ist. Aber umso einladender sind die Drinks im Tier und man kann auch ne Flasche auf den Weg oder für Zuhause mitnehmen.



Ungefähr genauso ungemütlich war es im bzw. vor dem Grill Royal. Zum Publikum sag ich jetzt mal nichts, aber wenn man nach dem Einkauf im Dussmann was Leckeres essen und einen guten Cocktail trinken möchte, dann gibt's da nicht so viel. Das G+T hat ja schon seit ner Weile geschlossen und unser Liebling hatte gerade nicht auf.



Vor statt in der Victoria Bar zu sitzen ist natürlich nicht das Wahre. Aber diese Bar liegt verkehrstechnisch so ungünstig für uns, dass wir es bisher den Weg hierher nicht geschafft hatten. Zufällig waren wir halbwegs in der Gegend, wir hatten Hunger und Durst, beidem konnte Abhilfe geschaffen werden. Und wir haben befunden, dass wir unbedingt wiederkommen müssen, sobald Corona Geschichte ist und man wieder drinnen sitzen kann.*





* Kann man wohl wieder. 





Daytime Outdoor Drinking in Schöneberg


Eigentlich wollte ich nach Schöneberg, um bei jones icecream Eis essen zu gehen. Leider haben die noch nicht auf das normale Geschäft umstellen können und haben nur Riesenpackungen verkauft. Also den Besuch auf ein anderes Mal verschoben, aber dafür umso erfreuter festgestellt, dass Bars ihre Türen schon für ein Daytime Outdoor Drinking geöffnet hatten. Also haben wir ein kleines Barhopping gemacht.

In - bzw. vor - der Salut! Bar hatte meine Begleitung einen "Bordeaux", wenn ich mich recht erinnere. Der war klassisch gut. Mein Drink hat mich hingegen nicht so überzeugt. Beschreiben kann ich ihn als Erdbeerbowle mit einem sahnigen Topping plus Popcorn. Hm...


Also weiter zu Mister Hu. Mein Wedding Belle war ok, den Berlin Sour meiner Begleitung fand ich zu süß aber er mochte ihn. Dazu Popcorn und ein bisschen Smalltalk. Wir waren ganz zufrieden.


Aller guten Dinge sind bekanntlich Drei, und so hätten wir unseren Ausflug gerne noch in der Fabelei komplett gemacht. Die war aber leider geschlossen.

Goldene Bar // French Daisy

Dieser Drink gehört definitiv nicht zu meinen Favorites. Der tarnt sich als simpel, aber wenn man die Mischungsverhältnisse nicht richtig hinbekommt, kippt er in merkwürdige Richtungen. Dazu unser Problem, dass wir kein crushed Ice herstellen können und normale Eiswürfel nehmen. Wir haben es jetzt zweimal probiert, aber ich streiche den hiermit von meiner persönlichen Karte.

P.S. Aber hübsch sah er aus!



French Brunch // Golden Champagne

Endlich haben die Läden wieder auf, endlich kann man wieder bummeln! Das taten wir auch, um festzustellen, dass wir eigentlich alles haben und gerade nichts brauchen. Also haben wir statt in überflüssige Dinge unser Geld in besondere Lebensmittel aus der Marheinke Halle investiert und uns Zuhause einen fürstlichen Brunch mit einem Golden Champage gegönnt.



Wir hatten keinen Salbei und das Verhältnis vom Holundersirup im Drink war etwas unklar - beim ersten Mal war es etwas zuviel, beim zweiten Mal etwas zu wenig -, auch hatten wir nicht das passende Glas. Aber es war trotzdem ein feiner Drink und passte gut zu unseren feinen Einkäufen.




Homedrinking // Morning Margarita


Ein Rundumblick in der Küche und in alle Schränke, Blättern in allen Barbüchern, und dann im Cocktailian Barbuch fündig geworden. Alle Zutaten für eine Morning Margarita vorhanden, fix gemixt und für ziemlich gut befunden. Wäre nur noch schöner in einer Strandbar in Mexiko. Aber Wohnzimmer in Kreuzberg tut's zur Not auch.